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und das
53. Fest der Fantasie
in Bad Kissingen
vom 31. Juli bis 9. August 2026


Worum geht’s?
Das Fest 2026 soll die Clanthernversammlung in Descaer simulieren – die Bewegungen im Reich, die Streitigkeiten, die Formalia, das Kuddelmuddel rund um diese Veranstaltung.
Henoch beendet die Amtszeit der Reichsbeamten vor Beginn der Versammlung. Alle Macht liegt beim König und (gezwungenermaßen) Kämmerer für die Vakanz – wobei es offen ist, wie das ganze personell ausgeht.
Henochs König Möllbarth ist tot. Nicht nur ist Möllbarths Heil jetzt „frei“, sondern auch das von Henoch vorher schon in Bewegung gesetzte Heil. Die Energien, die Henoch unter Kontrolle halten muss, werden größer und größer.
Henochs Zeit läuft langsam aus. Er ist müde, von der Kontrolle der Energie sichtlich angestrengt – aber er hat auch immer weniger Lust, den Mythos aufrecht zu erhalten, er wäre der – oder ein – rechtmäßiger König mit einer Familie, aus der seine Nachfolger gekürt werden.
Dazu kommt, dass das Sterben von „gekrönten Häuptern Agenirons“ um ihn herum auch dazu führt, dass er über seine eigene Sterblichkeit nachdenkt (die er durch das Wasser des Lebens verändert/verlängert hat – niemand [?] außer ihm selbst weiß, wie alt er eigentlich ist und wie lange das Wasser des Lebens wirken könnte).
Ein letztes Mal plant er eine große Hexerei. Doch dieses Mal wird er nur so tun, als würde er etwas tun. Ein Schauspiel, bei dem er nichts tut und damit Zeit hat, zu beobachten, während alle glauben, dass er der Beweger ist und sie die Bewegten.
Wer dreht am Heil? Wo fließt es hin? Ihm ist es inzwischen egal, ob er dabei in Gefahr gerät oder gar umkommt. Er will nicht mehr Beweger sein oder bewegt werden. Seine Heilssuche ist für ihn geklärt.
Er hat Hugo Gernsbach verstanden und endlich auch „den Ort zwischen Licht und Schatten“1(vgl. Hermann Ritter „Bericht des Kämmerers in seiner Funktion als Zuständiger für die Clanthernversammlung“ in „Hornsignale 236“, 2005) gefunden:
„Die Zwerge kennen – außer den vielen Geschichten über ihre Herkunft und ihre Kämpfe gegen die »Unberührbaren« (Acheronier?) und die »Dinge im Auf und Hinaus« auch einige Mythen, von denen die beiden bekanntesten von Orodruin, dem wohltätigen Zwergenhexer mit Rudolf, seinem sprechenden Elch und von Eikinskjaldi Eikinskjaldisohn, dem uralten Herr über »den Ort zwischen Licht und Schatten«, den angeblichen Erfinder der Golems, handeln2(vergleiche Ludwig Federkiel, »Von der Zwergen Glaubensdinge«, Tandor 1019).“
Für sich hat er Antworten gefunden. Und eine Ruhe, die ihm lange fremd.
Er beginnt zu planen und zu organisieren. Er lädt Gäste ein, aus allen Ecken Magiras. Er lässt die (auch ehemaligen) Clanthern laden.
Und: Er sammelt das ein, was er für die „Reichskleinodien“ hält – die Krone, den Ring, die beiden Schwerter.
(Hermann Ritter 2025)
